Cyber Exposure

Cyber exposure is the measurable attack surface — and the starting point of any objective cybersecurity assessment.

Cyber exposure refers to the extent to which an organisation or supplier is vulnerable through externally visible vulnerabilities, data leaks and configuration errors.

Was misst Cyber Exposure?

Cyber Exposure quantifiziert: offene Ports und exponierte Dienste, ungepatchte Schwachstellen (CVEs) mit Schweregrad-Gewichtung, Dark-Web-Leaks und Credential-Exposure, unsichere SSL/TLS-Konfigurationen, fehlende E-Mail-Sicherheit (SPF/DKIM/DMARC), exponierte Admin-Interfaces und Login-Seiten, veraltete Software-Versionen sowie Misconfigured Cloud-Ressourcen.

Extern messbar — ohne Lieferantenbeteiligung

Cyber Exposure wird ausschließlich aus externen Datenquellen gemessen — Lieferanten müssen keine Informationen bereitstellen oder Zugänge gewähren.

Cyber Exposure im Lieferantenportfolio managen

Im TPRM-Kontext ermöglicht Cyber Exposure Measurement: tägliche Aktualisierung des Risikobildst aller Lieferanten, Trendanalysen (erhöht/reduziert ein Lieferant seine Exposition?), Benchmarking gegen Branchendurchschnitt, frühzeitige Eskalation bei kritischer Exposition sowie regulatorisch konforme Dokumentation.

Unbekannte Exposition ist das größte Risiko

Was nicht gemessen wird, kann nicht gemanagt werden. 80% aller Cyberangriffe nutzen extern bekannte, aber intern unbekannte Schwachstellen.

FAQ

Wie unterscheidet sich Cyber Exposure von Attack Surface?+

Attack Surface beschreibt alle potenziellen Angriffspunkte. Cyber Exposure bewertet zusätzlich wie ausnutzbar diese Punkte sind — also das tatsächliche Risikopotenzial.

Kann ich die Cyber Exposure meiner Lieferanten ohne deren Wissen messen?+

Ja — Cyber Exposure Measurement basiert auf passiver, externer Beobachtung. Kein aktives Scannen der Lieferanten-Infrastruktur ist erforderlich.

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